Geschichte



Ob religiös oder nicht, die Energie einer Gospelmesse reißt jeden mit. Die meisten kennen nur die Hollywood-Varianten aus „Sister Act”, „Blues Brothers” oder sogar „Der Prinz aus Zamunda”. Auf einem Tripp nach New York wurden wir beim Besuch der Abyssinian Baptist Church vom Charme des Original Harlem Gopsel Sound nachhaltig in seinen Bann gezogen.

Aus der Idee zu American Christmas Gospel wurde bereits am Rückflug nach Wien ein Konzept für die Show. An prunkvollen Kirchen mangelt es in Österreich nicht. Dass aber sofort die Votivkirche, die ganz oben auf der Wunschliste stand, als Location gewonnen werden konnte, war bereits ein Glücksfall – oder doch ein Wunder.

Glücksfall Nr. 2 ist die wundervolle Stella Jones. Der Kontakt bestand schon aus der Zeit ihrer Teilnahme beim Eurovision Song Contest. Durch ihre Eltern, den amerikanischen Bebop Trompeter Carmel Jones und die Blues Sängerin Christine Jones, ist sie nicht nur erblich vorbelastet, sondern hat auch seit ihrer Jugend beste Kontakte zur internationalen Blues & Jazz Szene. Ihrem Talent sind das konsequent hohe künstlerische Niveau der Show von Anfang an zu verdanken und auch die zahlreichen international renommierten Sängerinnen und Sänger, welche in all den Jahren die Gosplegruppe ergänzt haben.

American Christmas GospelMittlerweile ist American Christmas Gospel in der Adventszeit aus der Votivkirche nicht mehr wegzudenken. Die beeindruckende Kulisse, die traditionellen Roben und die extra große Videowall machen die Show auch zu einem visuellen Erlebnis. Und die Akustik des Sakralbaus macht den Abend letztendlich unvergesslich. In unregelmäßigen Abständen tourt Stella Jones auch mit Teilen des Ensembles durch kleinere Kirchen und verbreitet in den Bundesländern den Amercian Gospel Spirit. Wer sich davon angesprochen fühlt, sollte aber mindestens einmal in der Votivkirche bei American Christmas Gospel gewesen sein.